Washington - Da nimmt es einen kulturell mit

Roy R. • 11. Februar 2022

Hello Washington D.C.,

auf meiner Reise entlang der Ostküste der Vereinigten Staaten, darf ein Besuch in der Hauptsatdt der USA natürlich nicht fehlen.
Dabei ist es auf eine gewisse Art und Weise schon ein bisschen schräg, dass die ,, Top-Sehenswürdigkeiten,, dieser Stadt größtenteils Denkmäler, Wahrzeichen und sogar Friedhöfe sind.
Den Start meiner Tour, nebenbei bemerkt bei absolut genialem Wetter, mache ich beim Kapitol...

Es gibt noch einen kleinen Tipp vor ab!

Von meinem Startpunkt (dem Kapitol) bis zu meinem letzen Stop (dem Friedhof Arlington) sind es Luftlinie knapp sieben Kilometer. Dabei nicht einberechnet sind die Stops bei den zahlreichen Denkmälern und Wahrzeichen. Jetzt könnt ihr es so machen wie ich und alles zu Fuß gehen. Das könnt ihr aber unter uns auch lassen ;) nach über 22.000 Schritten hat es mich zu tiefst geärgert, dass ich zu geizig war mir einen der zahlreichen E-Roller zu schnappen und die ganze Tour auf bequemste Weise hätte einfacher machen können. Dafür braucht ihr nur eine vernünftige Internetverbindung und ja es wird natürlcih auch teurer als zu Fuß...

So, nun aber zum Kapitol.

Das Kapitol beherbergt das Repräsentantenhaus Stellt euch auf etliche Touristengruppen ein, die vor diesem pompösen Gebäude warten.

Vom Union Square Park habt ihr einen tollen Blick auf das Gebäude sowie auf das Peace Monument was sich leicht links vor dem Kapitol befindet.


Für mich geht es in Richtung des weißen Hauses vorbei an der National Gallery of Art. Diese hat täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.


Einen kleinen Umweg streue ich ein um zum Hard Rock Cafe von Washington zu kommen, welches selbstverständlich angesteuert wird.

Von hier aus sind es keine zehn Minuten und man steht im President´s Park.

Hier befindet sich ,,The White House South Lawn,, von wo aus man einen direkten Blick auf das ,,Weiße Haus,, hat.

Ein Blick auf das Oval Office zu werfe ist allerdings ziemlich schwierig...

Nach einigen Fotos geht es zurück Richtung National Mall.

Hier kommt man vorbei am Washington Monument. Für mich ist es beeindruckend diesen Obelisk in den Himmel aufsteigen zu sehen.

Auf meinem Rückweg werde ich noch näher an das Monument kommen.

Nun befinde ich mich an einer Gedenkstätte.  Das World War II Memorial ist zu Ehren der 16 Millionen Amerikaner, die im 2. Weltkrieg gedient haben und besteht aus Säulen die einen Springbrunnen umrahmen. Jede Säule vertritt hierbei einen Bundesstadt oder ein Gebiet des Landes.  

Von hier aus hat man spektakuläre Blicke auf das Washington Monument und auf der anderen Seite auf das Lincoln Memorial.

Das Lincoln Memorial ist sehr empfehlenswert. Ich verbringe doch mehr Zeit als angenommen in diesem Tempel auch wenn es wie zu Beginn erwähnt ein bisschen schräg ist, dass so viele Menschen herkommen und sich Gedenkstätten und Denkmäler anschauen und tausende von Fotos davon schießen.

Es folgt eine Strecke, die ich definitiv jedem nur nahelegen kann nicht zu Fuß zu laufen. Den der Weg vom Lincoln Memorial zum Friedhof Arlington zieht sich hin. Man überquert die Arlington Memorial Bridge (die schon nicht kurz ist). Sehr interessant ist hier neben dem überqueren des Potomac River, dass was sich über einem abspielt. In sehr kurzen Abständen sieht man Flugzeuge. Das ist zugegeben nicht sonderlich spannend oder aussergewöhnlich. Die Flugzeuge haben aber alle eine untypische Flugkurve und bauen teilweise mehrere Schlenker ein. Der Grund dafür ist, dass über dem Luftraum des Weißen Haus ein Überflugverbot gilt. Diese Zone erstreckt sich bis zum Kapitol und eben bis zum Lincoln Memorial weshalb die Flugzeuge dieses nicht überfliegen.

Jedes Flugzeug, das sich der Verbotszone nähert, wird vom Radar des National Airport erfasst und beobachtet.

Im Notfall werden sogar Jets gestartet, um das Flugzeug abzufangen. Auch Luftabwehrraketen sind vor Ort. Des weiteren befinden sich Scharfschützen auf dem Dach des weißen Hauses. Wie gesagt alles sehr surreal wenn gleich auch größtenteils verständlich.

Weiter geht es über die Memorial Avenue auf der sich dann auf de linken sSeite der Eingang zum Arlington Friedhof befindet.

Ich kann mich nur wiederholen... sehr schräg alles! Da ist ein Friedhof und  Massen von Touristen pilgern zu diesem hin... Selbstverständlich ist es überwältigend und vor allem Riesengroß! Aber dieses bleibt das einzige Foto welches ich mache (vor allem aus Respekt vor den Begrabenen und Angehörigen).

Nun geht es wieder zurück Richtung Lincoln Memorial und von dort aus nun westlich Richtung Korean War Veterans Memorial.

Das Korean War Veterans Memorial zeigt lebensechte Statuen und ist den Veteranen des Koreakriegs gewidmet.

Ein Stück weiter befindet sich der Martin Luther King Gedenkpark.

Den Weg zum Thomas Jefferson Memorial spare ich mir oder besser gesagt schaffe ich heute auch nicht mehr ;) Von der Kutz Brücke aus ist dieses aber zu sehen und allgemein ein schöner Blick über den Tidal Basin See.

Bevor es zurück zum Kapitol geht, kommt man nochmal sehr nahe am Washington Monument vorbei.

Fazit

Wetter Top! Anreise Top!

Wenn es um ein Fazit geht, spielen diese beiden Kriterien oftmals ja schon eine entscheidene Rolle.

Ich habe von einigen Kollegen gehört, dass Sie Washington D.C. nicht sonderlich toll fanden.

Ich allerdings kann für mich sagen, dass ich einen wunderschönen Tag in dieser spannenden Stadt hatte.

Fals ich nochmal nach Washington kommen sollte, nehme ich aber definitiv einen der zahlreichen Elektroroller!

22.000 Schritte am Tag ist dann doch schon sehr sportlich ;)

4 Sterne für Washington D.C.!

von Roy R. 15. Dezember 2021
ich muss im voraus schreiben, dass ich grundsätzlich eine zu Hohe Erwartungshaltung an Abu Dhabi hatte. Mit der Scheich Zayid Moschee gibt es in Abu Dhabi eine der spektakülärsten Moscheen auf der Welt. Aber ansonsten... Deswegen wird in den folgenden Zeilen ein sehr großes Augenmerk auf die Moschee gelegt und im Vergleich zu anderen einträgen sehr wenig weitere Sehenswürdigkeiten aufgezählt. Und da man weiß, dass Bilder manchmal mehr ... ihr wisst schon, gibt es zu Abu Dhabi relativ wenig Text und überdurchschnittlich viele Bilder. Ich bitte um Verständnis ;)
von Roy R. 15. Dezember 2021
bei meiner Reise in den Orient geht es zwei Tage in den Oman, in die Hafenstadt Muskat (Maskat). Um 9:00 Uhr morgens starte ich meinen Oman Aufenthalt am Sultan Qaboos Port. Von hier verschaffe ich mir einen ersten Überblick über die Stadt und ihre Möglichkeiten.
von Roy R. 7. Dezember 2021
für mich stellt Dubai die erste Station außerhalb Europas dar, die ich bereisen durfte. Dementsprechend verbindet man zu diesem Ort sicherlich mehr Gefühle oder Erinnerungen, als zu weiteren Orten die folgen sollten. Die Kultur, das Klima, die Menschen, der Lebensstil... Alles ist für mich anders, bzw. ich habe die Erwartung daran. So komme ich nach sechs Stunden und 30 Minuten Flugzeit vom Hamburger Flughafen in Dubai an. Bitte nicht als Schleichwerbung verstehen, aber ein Langstrecken Flug mit Emirates ist dann schon ein Himmelweiter Unterschied im Vergleich zu den Flügen in Europa, aber das nur nebenbei... Am späten Vormittag in Dubai angekommen, steht nach dem einchecken im Hotel heute nur noch eine Sache an... eine Jeepsafari in der Wüste! Das ist zugegebener Weise meine erste ,,Safari,, und somit kann ich eine gewisse kindliche Vorfreude auch nicht verbergen und möchte das auch gar nicht. Mit 25 Grad außen Temperatur ist es noch recht angenehm und einer der Jeeps holt einen auch direkt beim Hotel bzw. angegebenen Abholpunkt ab. Von der Busfahrt vom Flughafen zum Hotel und auch jetzt im Jeep bekommt man natürlich schon einen kleinen Eindruck von der Stadt und fährt unter anderem am Dubai Frame vorbei und sieht in der Ferne selbstverständlich auch das höchste Gebäude der Welt. Wie soll man dieses über 800 Meter hohe Geschoß auch übersehen ;) Trotzdem ist es ganz schön als wir aus Dubai City rausfahren und Richtung Wüste donnern. Das es nur ca. 20 Minuten dauert bis vor uns das erste Kamel zu erblicken ist welches mit seinem Halter durch die Wüste ins gefühlte Nichts reitet ist halt auch etwas was man nicht jeden Tag sieht. Nun ist diese von mir gebuchte Jeepsafari, zwar etwas touristisch aufgebläht aber das Erlebnis einmal an diesem Ort zu sein ist etwas was auch zahlreiche weitere Touristen nur schwer schmälern können. Der Aufbau dieser siebenstündigen Tour ist mit vielen Highlights aufgebaut. Angekommen in der Wüste werden zunächst bei den Reifen der Jeeps die Luft rausgelassen um eine größere Auflagefläche zu haben und weniger schnell einzusinken. Dann brettert der Kollege am Steuer so in die Dünen rein wie ich wenn ich im Media Markt schnell zur Kasse muss. Satan sag ich euch... Interessanterweise bleibt auch noch vor uns ein Jeep so in einer Düne stecken das drei Kollegen ihm zur Hilfe eilen müssen. Unseren Fahrer interessiert das herzlich wenig (weshalb ich leider auch kein Foto von diesem Bild mit dem Jeep in der Düne machen kann, da ich mich immer noch mit beiden Händen an den Angstgriff klammer) und die Stunde Fahrt vergeht bei all dem Spaß und Adrenalin leider wie im Flug. Der steckengebliebene Jeep, kam eine viertel Stunde später dann auch am Zielort an, scheint also üblich zu sein... Nun kommt mein Highlight dieser Tour, der Sonnenuntergang. Jetzt will ich hier nicht melankonisch daherkommen, aber in der Wüste auf einer Düne zu liegen und diesem Naturspektakel, welches es eigentlich jeden Tag gibt, einfach zuzuschauen ist unbeschreiblich. Klar mache ich auch Fotos, aber manchmal ist es auch ratsam sein Handy und seine Kamara bei Seite zu legen und den Moment zu genießen und in sich aufzusaugen. Etwas woran ich mich auf jedenfall mein Leben lang erinnern werde! Als die Sonne untergegangen ist fahren wir zum letzten Punkt der Tour, in ein Camp wo es neben einem Barbecue auch die Möglichkeit zum Kamelreiten, Sandboarding, Shisha rauchen oder sich ein Hannah-Tattoo malen zu lassen gibt. Wie gesagt, sehr touristisch... Mir persönlich hätte das Barbecue wohl gereicht, auch wenn es sicherlich schon etwas hatte Shisha rauchend sich eine Bauchtanzshow anzuschauen. Eine definitiv sehr gelungene Tour, die ich vom Grundgedanken der Wüstensafari jedem der mal nach Dubai kommt ans Herz legen möchte!
von Roy R. 1. Dezember 2021
eine Stadt, dass darf ich vorwegnehmen, die für mich zu den top fünf Orten in Europa gehört. Vom Flughafen Hamburg geht es gut drei Stunden nach Porto. Am Aeroporto Francisco Sá Carneiro angekommen geht es am einfachsten mit der Metro ins Stadtzentrum (Taxen, Uber etc sind ebenfalls möglich). Das Stadtzentrum liegt etwas über 10 Kilometer entfernt. Die U Bahn fährt diese Strecke täglich von 06:00 bis 01:00 Uhr, an den Wochenenden bis 23:00 Uhr, alle 20 Minuten. Das Ticketsystem für die öffentlichen Verkehrsmittel, ist nicht so einfach wie das in Lissabon, aber auch nicht besonders schwer. An den Automaten in den U Bahn Stationen holt man sich eine Andante Karte für 60 Cent, auf denen ihr dann eure Fahrten (in Portugal ,,Titles´´genannt) bucht. Hierbei steht ein Title für eine Stunde. Pro Person benötigt ihr eine Karte. Es ist nicht möglich, zwei Fahrten für zwei Personen auf eine Karte zu buchen. Es gibt auch eine Andante Karten für Touristen, die ich empfehle. Hier kannst du alle Verkehrsmittel nutzen und zahlst für ein Tagesticket (Andante Tour 1) 7 Euro und für ein 72 Stunden (Andante Tour 2) Ticket 15 € pro Person. Allerdings sind diese Touristenkarten im Gegensatz zu den normalen Andante Karten nicht wieder aufladbar. Die Karte hältst du dann vor Fahrtantritt an den Entwerter. Wenn du umsteigst musst du die Karte noch mal an einen Automaten halten, ohne Mehrkosten.
von Roy R. 30. November 2021
um Punkt 09:30 Uhr erreiche ich wie auf meinem Zugticket angegeben (wenn das mal bei uns in Deutschland so wäre... ;)) nach knapp dreistündiger Zugfahrt vom Bahnhof Porto - Campanha, den Bahnhof von Lissabon. Die Fahrt kostet mich 25 €. Ich bin sehr gespannt auf die Hauptstadt Portugals, die mir schon von sehr vielen Menschen wärmsten empfohlen wurde. Begrüßt werde ich zumindest schonmal mit strahlendem Sonnenschein und einem wolkenlosen blauen Himmel... kein schlechter Start! Desweiteren kann ich definitiv sagen, in Portugal mit dem Zug zu fahren stellt keinerlei Probleme da. Ein kurzer Abstecher in die Metro (näheres folgt später) und zur Station Santa Apolónia, dann kann die Erkundungstour beginnen.
Weitere Beiträge
Share by: