Muskat - Die Hafenstadt im Oman

Roy R. • 15. Dezember 2021

مرحبا مسقط,

bei meiner Reise in den Orient geht es zwei Tage in den Oman, in die Hafenstadt Muskat (Maskat).
Um 9:00 Uhr morgens starte ich meinen Oman Aufenthalt am  Sultan Qaboos Port.
Von hier verschaffe ich mir einen ersten Überblick über die Stadt und ihre Möglichkeiten.

Auf dem Weg Richtung Altstadt ist die erste Station der Fischmarkt von Maskat.

Dieser besteht aus zwei Hallen direkt am Hafen.

Der Markt hat eine riesige und frische Auswahl an Fischen und Meeresfrüchten. 

Für mich als gelernten Koch, ist es definitiv immer wieder interessant sich auf solche Märkte oder Hallen zu begeben.

Wer Interesse am Kochen hat und eine liebe zu diesem Job bzw. dieser schönen Sache hat, der versteht was ich meine.

Es ist jetzt nicht der schönste Fischmarkt den es weltweit gibt aber wenn man in der Nähe ist, auf jedenfall einen Besuch wert.

Nachdem man den Markt überquert hat kommt man auf die Corniche.

Souk von Mutrah und Al Alam Palast

Auf der sehr schönen und sauberen Promenade geht man ca. 1 Kilometer bevor man sich in das bunte treiben auf den Souk von Mutrah begeben kann. In sehr vielen kleinen Gassen und unzähligen Geschäften und Ständen findet man alles was man braucht oder eben auch nicht braucht.  Haushaltsgeräte, Kleidung, Gewürze, Antiquitäten, Lebensmittel, Schmuck, Wasserpfeiffen und und und... Auf diesem Basar hört man schon von weitem diese Geräusche die man mit einem Markt in Verbindung bringt.

Sehr positiv zu vermerken ist, dass aufgrund der kleinen engen Gassen die Temperaturen sehr angenehm sind.

Die Sonne knallt gerade zur Mittagszeit doch ganz gut auf die Stadt. Der Souk ist sehr schlau aufgeteilt. In einem Bereich geht es eher um Schmuck, in einem anderen um Gewürze und so weiter. Also alles sehr leicht zu finden wenn man weiß was man möchte und sich kurz einen Überblick verschafft.

Ich habe tatsächlich von zu Hause einen Wunsch mitbekommen und soll Ausschau nach einem handgemachten Schachbrett halten welches ich kurz vor Ende des Souks tatsächlich auch finde und nach dem typischen Handeln (mag ich eigentlich nicht sonderlich) auch erwerbe.

Ich weiß zwar, dass es in manchen Länder dazu gehört und üblich ist minutenlang zu feilschen und zu handeln aber ich persönlich muss das einfach nicht immer haben... Am Ende hat der sehr nette Geschäftsbesitzer es dann doch auf hartnäckigste Weise geschafft das ich mit ihm Handel und so darf ich 1 Euro und 40 Cent sparen und das Schachbrett für etwas mehr als 10 € mit nach Hause nehmen. Damit sind wir zumindest alle zufrieden ;)

Ein wirklich schöner und ruhiger Aufenthalt auf diesem Souk, bei dem man dann auch leicht die Zeit aus dem Auge verlieren kann. 

Das passiert mir leider und ich muss mich gegen einen Besuch der Sultan Qaboos Moschee entscheiden.


Vom Souk geht es mit dem Taxi Richtung Riyam Park. Hier steht das Riyam Park Monument in Form eines überdimensionalem Weihrauch Brenners. Leider habe ich an diesem Tag Pech und komme wegen einiger Baustellen nicht in Sichtweite des Denkmals. Somit muss ich mich mit dem Foto welches ich am Hafen gemacht habe begnügen...


Somit ist der letzte Stop für heute das Nationalmuseum des Omans. Dieses befindet sich nahe der Hauptstraße an einem Kreisel von wo aus man auch eine Straße zum Sultanspalast Al Alam nehmen kann. Auch hier wieder alles extrem sauber und ruhig.

Ausklingen tue ich den Tag dann am Capital Area Yacht Club. Ein bisschen Entspannung muss schließlich auch mal sein.

Fazit

Jetzt muss man meiner Meinung nach bei Bewertungen für Städte in die man eine Tagestour macht vorsichtig sein.

Jeder hat ja seine eigenen interessen und Vorstellungen die eine Stadt schön oder häßlich aussehen lassen.

Muskat hat Charme, ist aber nicht sonderlich groß. Um weiter ins landesinnere Vorzustoßen fehlt mir bei diesem Aufenthalt die Zeit... meine Schuld! Der Souk war definitiv ein Erlebnis, der Strand eben ein Strand. Das Wetter war top, zeitweise allerdings auch etwas grenzwertig für einen Städtetrip.

Ich bewerte Muskat mit... 3 Sternen!

von Roy R. 11. Februar 2022
auf meiner Reise entlang der Ostküste der Vereinigten Staaten, darf ein Besuch in der Hauptsatdt der USA natürlich nicht fehlen. Dabei ist es auf eine gewisse Art und Weise schon ein bisschen schräg, dass die ,, Top-Sehenswürdigkeiten,, dieser Stadt größtenteils Denkmäler, Wahrzeichen und sogar Friedhöfe sind. Den Start meiner Tour, nebenbei bemerkt bei absolut genialem Wetter, mache ich beim Kapitol...
von Roy R. 15. Dezember 2021
ich muss im voraus schreiben, dass ich grundsätzlich eine zu Hohe Erwartungshaltung an Abu Dhabi hatte. Mit der Scheich Zayid Moschee gibt es in Abu Dhabi eine der spektakülärsten Moscheen auf der Welt. Aber ansonsten... Deswegen wird in den folgenden Zeilen ein sehr großes Augenmerk auf die Moschee gelegt und im Vergleich zu anderen einträgen sehr wenig weitere Sehenswürdigkeiten aufgezählt. Und da man weiß, dass Bilder manchmal mehr ... ihr wisst schon, gibt es zu Abu Dhabi relativ wenig Text und überdurchschnittlich viele Bilder. Ich bitte um Verständnis ;)
von Roy R. 7. Dezember 2021
für mich stellt Dubai die erste Station außerhalb Europas dar, die ich bereisen durfte. Dementsprechend verbindet man zu diesem Ort sicherlich mehr Gefühle oder Erinnerungen, als zu weiteren Orten die folgen sollten. Die Kultur, das Klima, die Menschen, der Lebensstil... Alles ist für mich anders, bzw. ich habe die Erwartung daran. So komme ich nach sechs Stunden und 30 Minuten Flugzeit vom Hamburger Flughafen in Dubai an. Bitte nicht als Schleichwerbung verstehen, aber ein Langstrecken Flug mit Emirates ist dann schon ein Himmelweiter Unterschied im Vergleich zu den Flügen in Europa, aber das nur nebenbei... Am späten Vormittag in Dubai angekommen, steht nach dem einchecken im Hotel heute nur noch eine Sache an... eine Jeepsafari in der Wüste! Das ist zugegebener Weise meine erste ,,Safari,, und somit kann ich eine gewisse kindliche Vorfreude auch nicht verbergen und möchte das auch gar nicht. Mit 25 Grad außen Temperatur ist es noch recht angenehm und einer der Jeeps holt einen auch direkt beim Hotel bzw. angegebenen Abholpunkt ab. Von der Busfahrt vom Flughafen zum Hotel und auch jetzt im Jeep bekommt man natürlich schon einen kleinen Eindruck von der Stadt und fährt unter anderem am Dubai Frame vorbei und sieht in der Ferne selbstverständlich auch das höchste Gebäude der Welt. Wie soll man dieses über 800 Meter hohe Geschoß auch übersehen ;) Trotzdem ist es ganz schön als wir aus Dubai City rausfahren und Richtung Wüste donnern. Das es nur ca. 20 Minuten dauert bis vor uns das erste Kamel zu erblicken ist welches mit seinem Halter durch die Wüste ins gefühlte Nichts reitet ist halt auch etwas was man nicht jeden Tag sieht. Nun ist diese von mir gebuchte Jeepsafari, zwar etwas touristisch aufgebläht aber das Erlebnis einmal an diesem Ort zu sein ist etwas was auch zahlreiche weitere Touristen nur schwer schmälern können. Der Aufbau dieser siebenstündigen Tour ist mit vielen Highlights aufgebaut. Angekommen in der Wüste werden zunächst bei den Reifen der Jeeps die Luft rausgelassen um eine größere Auflagefläche zu haben und weniger schnell einzusinken. Dann brettert der Kollege am Steuer so in die Dünen rein wie ich wenn ich im Media Markt schnell zur Kasse muss. Satan sag ich euch... Interessanterweise bleibt auch noch vor uns ein Jeep so in einer Düne stecken das drei Kollegen ihm zur Hilfe eilen müssen. Unseren Fahrer interessiert das herzlich wenig (weshalb ich leider auch kein Foto von diesem Bild mit dem Jeep in der Düne machen kann, da ich mich immer noch mit beiden Händen an den Angstgriff klammer) und die Stunde Fahrt vergeht bei all dem Spaß und Adrenalin leider wie im Flug. Der steckengebliebene Jeep, kam eine viertel Stunde später dann auch am Zielort an, scheint also üblich zu sein... Nun kommt mein Highlight dieser Tour, der Sonnenuntergang. Jetzt will ich hier nicht melankonisch daherkommen, aber in der Wüste auf einer Düne zu liegen und diesem Naturspektakel, welches es eigentlich jeden Tag gibt, einfach zuzuschauen ist unbeschreiblich. Klar mache ich auch Fotos, aber manchmal ist es auch ratsam sein Handy und seine Kamara bei Seite zu legen und den Moment zu genießen und in sich aufzusaugen. Etwas woran ich mich auf jedenfall mein Leben lang erinnern werde! Als die Sonne untergegangen ist fahren wir zum letzten Punkt der Tour, in ein Camp wo es neben einem Barbecue auch die Möglichkeit zum Kamelreiten, Sandboarding, Shisha rauchen oder sich ein Hannah-Tattoo malen zu lassen gibt. Wie gesagt, sehr touristisch... Mir persönlich hätte das Barbecue wohl gereicht, auch wenn es sicherlich schon etwas hatte Shisha rauchend sich eine Bauchtanzshow anzuschauen. Eine definitiv sehr gelungene Tour, die ich vom Grundgedanken der Wüstensafari jedem der mal nach Dubai kommt ans Herz legen möchte!
von Roy R. 1. Dezember 2021
eine Stadt, dass darf ich vorwegnehmen, die für mich zu den top fünf Orten in Europa gehört. Vom Flughafen Hamburg geht es gut drei Stunden nach Porto. Am Aeroporto Francisco Sá Carneiro angekommen geht es am einfachsten mit der Metro ins Stadtzentrum (Taxen, Uber etc sind ebenfalls möglich). Das Stadtzentrum liegt etwas über 10 Kilometer entfernt. Die U Bahn fährt diese Strecke täglich von 06:00 bis 01:00 Uhr, an den Wochenenden bis 23:00 Uhr, alle 20 Minuten. Das Ticketsystem für die öffentlichen Verkehrsmittel, ist nicht so einfach wie das in Lissabon, aber auch nicht besonders schwer. An den Automaten in den U Bahn Stationen holt man sich eine Andante Karte für 60 Cent, auf denen ihr dann eure Fahrten (in Portugal ,,Titles´´genannt) bucht. Hierbei steht ein Title für eine Stunde. Pro Person benötigt ihr eine Karte. Es ist nicht möglich, zwei Fahrten für zwei Personen auf eine Karte zu buchen. Es gibt auch eine Andante Karten für Touristen, die ich empfehle. Hier kannst du alle Verkehrsmittel nutzen und zahlst für ein Tagesticket (Andante Tour 1) 7 Euro und für ein 72 Stunden (Andante Tour 2) Ticket 15 € pro Person. Allerdings sind diese Touristenkarten im Gegensatz zu den normalen Andante Karten nicht wieder aufladbar. Die Karte hältst du dann vor Fahrtantritt an den Entwerter. Wenn du umsteigst musst du die Karte noch mal an einen Automaten halten, ohne Mehrkosten.
von Roy R. 30. November 2021
um Punkt 09:30 Uhr erreiche ich wie auf meinem Zugticket angegeben (wenn das mal bei uns in Deutschland so wäre... ;)) nach knapp dreistündiger Zugfahrt vom Bahnhof Porto - Campanha, den Bahnhof von Lissabon. Die Fahrt kostet mich 25 €. Ich bin sehr gespannt auf die Hauptstadt Portugals, die mir schon von sehr vielen Menschen wärmsten empfohlen wurde. Begrüßt werde ich zumindest schonmal mit strahlendem Sonnenschein und einem wolkenlosen blauen Himmel... kein schlechter Start! Desweiteren kann ich definitiv sagen, in Portugal mit dem Zug zu fahren stellt keinerlei Probleme da. Ein kurzer Abstecher in die Metro (näheres folgt später) und zur Station Santa Apolónia, dann kann die Erkundungstour beginnen.
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